PM Wintermotocross Frankenbach 12.03.2017

KMPLOGO

 

KMP-Honda-Racing Team beim Winter Motocross in Frankenbach

 

Am vergangenen Wochenende fand traditionell eines der ersten Outdoor Rennen des Jahres in Frankenbach statt. Wie die meisten Teams nutzt KMP Honda Racing diese Rennen zur Saisonvorbereitung um das Material zu testen, die letzte Abstimmung an den Rennmotorrädern vorzunehmen und die Abläufe im Team einzuspielen.

Sponsoren 2017


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Das Team war mit großer Vorfreude nach Frankenbach angereist. Besonders freute man sich natürlich über den ersten Einsatz der Neuzugänge und
Aufsteiger im Team. Alle Fahrer hatten fle
ißig in Spanien und Italien trainiert um sich optimal auf die Saison vorzubereiten. Zugleich war es der erste Einsatz der Rennmotorräder wie sie auch beim  ADAC MX Masters zum Einsatz kommen. Grundsätzlich war das Team mit dem Speed der Fahrer sehr zufrieden, auch wenn die Ergebnisse nicht so waren wie man es sich vorstellen konnte. Es fehlte das letzte bisschen Glück im Qualifikationsrennen. Teamchef Alexander Karg war optimistisch dass die gewonnene Erfahrung gleich beim ersten ADAC MX Masters Lauf in gute Ergebnisse umgesetzt werden kann.

Jeremy Delince  ging für das KMP-Honda -Racing Team in der MX1-Klasse an den Start. Mit der zweitschnellsten Zeit setzte er gleich im Training ein Ausrufezeichen. Leider musste er beim Qualifikationsrennen in der ersten Kurve ganz innen kurz zu Boden und bis er das Motorrad wieder in Gang setzen konnte musste er von der letzten Position das Feld aufrollen. Das konnte er gewohnt souverän ausführen und sich einen Startplatz im Superfinale sichern. Aus der zweiten Startreihe konnte er sich dann nach vielen mühsamen Überholvorgängen bis auf Platz 10. vorarbeiten.

Der zweite Belgier auf einer Honda CRF450R (MX1) im Team, Kevin Fors, hatte ähnliche Probleme beim Qualifikationsrennen und musste auch aus der zweiten Reihe im Superfinale starten. Doch das Pech hat ihn nicht losgelassen, gleich zu Beginn des Rennens kollidierte er mit einem anderen Fahrer wodurch der Gasgriff zerstört wurde und er das Rennen abbrechen musste.

Als eines der großen deutschen Talente im MX Sport waren viele Augen auf Lars Reuther gerichtet. Er startete gut in den Qualifikationslauf und konnte sich auf Platz 5 einfinden. Leider musste er sich, nachdem in einer Kurve das Motorrad ausgebremst war, wieder von ganz hinten in das Superfinale vorarbeiten. Dort hat ihm dann gleich am Start ein kleiner technischer Defekt eine halbe Runde Rückstand beschert und es hat nur zu einem 23. Platz gereicht.

Ein weiterer Neuzugang im Team ist der Schweizer Enzo Steffen  auf einem MX2 Bike. Er konnte direkt beim ersten Auftritt mit guten Ergebnissen glänzen und nach einem soliden 5. Platz im Qualifikationslauf konnte er dann einen 13. Rang im Superfinale erreichen, in dem MX1 und MX2 Motorräder zusammen fahren.

Pascal Jungmann ist ein deutsches Talent das schon lange im KMP Honda Racing Team unterwegs ist. Zu dieser Saison steigt Pascal von der 85er Klasse in die MX2 auf ein großes Viertakt Bike auf. Er konnte sich ganz knapp nicht qualifizieren im Zeittraining. Im folgenden Dirt Freak Race musste er dann das Rennen mit einem defekten Gaszug aufgeben. Er freute sich aber wichtige Rennerfahrung in der neuen Klasse sammeln zu können.

Joel-Anton Costas  der spanische MX Pilot, der im ADAX SX Cup schon sehr gute Ergebnisse einfahren konnte, musste leider verletzungsbedingt aussetzen. Für das erste MX Masters Rennen in Drehna wird er aber wieder am Gatter stehen.

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Lars Reuther: Das Wintermotocross in Frankenbach war für mich das erste Rennen mit dem KMP Honda Racing Team, meinem Mechaniker Andy und meinem Rennmotorrad. Entsprechend hoch war die Vorfreude und nachdem wir nach dem Training noch Kleinigkeiten am Motorrad angepasst haben, kam ich im Zeittraining gut mit dem Bike zurecht. In dem Qualifikationslauf startete ich gut und hielt mich anfangs in den Top 5, bis ich zweimal das Motorrad ausgebremst habe und ich mich vom 20. Platz wieder nach vorne kämpfen musste, um dann mit dem 15. Platz das Superfinale zu sichern. Beim Superfinale bin ich dann aufgrund eines kleinen technischen Problems, das wir zum Glück schnell beheben konnten, mit einer halben Runde Rückstand hinterher gestartet. Mit gutem und konstantem Speed konnte ich mich dann noch auf Platz 23. vorkämpfen. Alles in allem fühl ich mich in dem Team super wohl und freue mich jetzt auf das erste DM-Rennen in 3 Wochen in Schnaitheim!

Jeremy Delince: Mein Wochenende ist nicht schlecht gelaufen, ich bin zwar von den Ergebnissen etwas enttäuscht, weil ich wirklich viel besser sein kann, aber es gab auch positive Aspekte. Der Qualifikationslauf war schwierig weil ich mit einer Kollision in der ersten Kurve dann vom letzten wieder auf den 12. Platz vorfahren musste. Mit einem Start aus der zweiten Reihe habe ich einfach zu viel Zeit mit Überholvorgängen verbracht und es reichte nur für eine 10. Position. Ich fühle mich aber in Form, der Speed ist gut und das Motorrad ist auch super und ich weiß wie ich mich für Drehna noch verbessern kann. Vielen Dank an das ganze Team für das Wochenende!

Pascal Jungmann: Am Sonntag war es dann soweit. Mit neuer Startnummer #945 durfte ich mein neues Arbeitsgerät in Frankenbach erstmalig ausführen.

Im freien Training lief es überraschend gut für mich. Mit dem Zeittraining konnte ich ebenfalls zufrieden sein, auch wenn ich die Quali knapp verpasst hatte und es nur fürs Dirt Race reichte.

Mit einem guten Start konnte ich so einige Konkurrenten mit einer 450 ccm hinter mir lassen. Nach dem einen oder anderen Zweikampf verhakte sich mein Gaszug. Daraufhin musste ich leider das Rennen vorzeitig beenden. Trotzdem hat mir es sehr viel Spaß gemacht und gibt mir die Motivation für die Rennen im Youngster Coup.

 

Teamchef Alexander Karg: Wir hatten ein schönes Wochenende und sind auf dem richtigen Weg. Die Ergebnisse entsprechen nicht ganz der Performance und  Leistungen der Fahrer aber dafür ist ein Vorbereitungsrennen da um Abstimmungen und Test´s durchzuführen. Die nächsten 4 Wochen werden intensiv zur Vorbereitung auf die ADAC MX Masters genutzt um erfolgreich die Saison 2017 zu bewältigen.

Die Teamatmosphäre mit dem neuen zusammengestellten Team und die neuen Motorräder sind überwältigend; wir sind überglücklich mit diesen Bedingungen in die ADAC MX Masters 2017 zu starten.

KMP Honda Racing Saison 2017

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Noch vor ei­ni­gen Jah­ren war das KMP-​Hon­da-​Ra­cing Team ein fri­scher New­co­mer im in­ter­na­tio­na­len Fah­rer­la­ger der ADAC MX Mas­ters und des ADAC SX-​Cup. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren konn­te man sich je­doch als fes­te Grö­ße im na­tio­na­len und auch eu­ro­päi­schen MX Zir­kus eta­blie­ren.

Mit leicht ver­än­der­tem Na­men und viel Elan geht es in die Sai­son 2017. Die be­kann­te Öl Fir­ma Rep­sol ist nicht mehr Ti­tel­spon­sor aber bleibt dem Team als Öl Lie­fe­rant treu. Der Team­na­me lau­tet nun KMP Hon­da Ra­cing und tritt als of­fi­zi­el­les Hon­da Mo­to­cross Team Deutsch­land auf. Pas­send da­zu wur­de ein brand­neu­es De­sign ent­wi­ckelt dass sich stär­ker auf die tra­di­tio­nel­le Hon­da Far­be Rot be­sinnt aber gleich­zei­tig den ge­wohn­ten fri­schen Style von KMP hat.

Das Team wird 2017 die vol­le MX Mas­ters Se­rie be­strei­ten in al­len Klas­sen, die MX-​Youngs­ters-​Fah­rer wer­den an der EMX250 teil­neh­men und es ste­hen ver­ein­zel­te Wild­card-​Grand-​Prix-​Teil­nah­men auf dem Pro­gramm. In der MX-​Mas­ters-​Klas­se ste­hen drei Hon­da CRF450R am Start.

Die bei­den bel­gi­schen Pi­lo­ten Je­re­my De­lin­ce und Ke­vin Fors sind wei­ter­hin Team­fah­rer und wer­den ver­su­chen die gu­ten Er­geb­nis­se der ver­gan­ge­nen Jah­re, dar­un­ter ei­ni­ge Po­di­um Plät­ze, zu wie­der­ho­len und sich noch wei­ter zu ver­bes­sern. Neu hin­zu ge­sto­ßen ist das deut­sche Ta­lent Lars Reu­ther der nach über­stan­de­ner Ver­let­zung hoch­mo­ti­viert in die neue Sai­son auf ei­ner neu­en Mar­ke geht.

Ins­be­son­de­re in der MX-​Youngs­ters-​Klas­se wur­de das Fah­rer­feld deut­lich ver­stärkt, die bei­den in­ter­na­tio­na­len Pi­lo­ten Jo­el An­ton Costas (Spa­ni­en) und En­zo Stef­fen (Schweiz) wer­den um Punk­te kämp­fen. Mit Pas­cal Jung­mann ist auch ein ganz jun­ger Pi­lot im Team der ge­ra­de von der 85c­cm-​ Klas­se auf­ge­stie­gen ist und die Qua­li­fi­ka­ti­on für die Wer­tungs­läu­fe fest im Blick hat.

Auch die Ju­gend­ar­beit ist ein wich­ti­ges Stand­bein des Teams. Team­chef und -​Be­sit­zer Alex­an­der Karg steht den MX-​Ju­ni­or-​Cup-​Pi­lo­ten Pe­ter Kö­nig,Mar­lon Schmidt, Fa­bi­an Kling und Kea­nu Vin­cent Alm mit sei­ner gan­zen Er­fah­rung zur Sei­te um ih­nen ei­nen er­folg­rei­chen Ein­stieg in die höchs­te Ebe­ne des na­tio­nal Mo­to­cross-​Sports zu er­mög­li­chen.

Das ge­sam­te Team ist mit Be­klei­dung von O´Ne­al un­ter­wegs, Bril­len von Scott er­gän­zen die Hel­me von Bell. Das Team ist sehr froh wei­ter­hin als Ent­wick­lungs­team für den Rei­fen­her­stel­ler Gib­son in Ak­ti­on zu tre­ten. Seit der ers­ten Stun­de gibt es die­se Zu­sam­men­ar­beit und die Er­fah­run­gen aus dem har­ten Pro­fi Renn­sport flie­ßen di­rekt in die Pro­duk­te ein. Die Mo­to­ren sind power­ed by KMP Hon­da Ra­cing und wer­den mit Aus­puf­f­an­la­gen von der nie­der­län­di­schen Fir­ma HGS und In­ne­rei­en der deut­schen Kol­ben­schmie­de Wöss­ner in der Fir­men­zen­tra­le im ba­di­schen Ketsch ge­tu­n­ed.

Wei­te­re Neu­ig­kei­ten rund um das Team so­wie Bil­der und Re­sul­ta­te gibt es un­ter Ins­tagram(kmp_hon­da_ra­cing), Fa­ce­book (Kmp Hon­da Ra­cing) und auf www.km­pra­cing.net

 

Text: PR KMP Racing / Fotos: PR KMP Racing

O´Neal introducing the KMP Racing Team

O’Neal is supporting the KMP Honda Racing Team during the ADAC SX Cup 2016/2017!

Be sure to watch the KMP rider line-up for the SX1 und SX2 class featured in the O’Neal Hardwear Flow Jag Kit!

PM Supercross Dortmund 2016/2017

KMP-Honda-Repsol-Racing Team bejubelt erfolgreichen Supercross-Saisonabschlusssponsoren pm

Mit Kevin Ballanger in der SX1 sowie Joel Anton Costas und Lorenzo Camporese in der SX2-Klasse lieferte KMP-Honda-Repsol-Racing am vergangenen Wochenende in Dortmund einen gelungenen SX-Ausklang hin.

Vor insgesamt 27.500 Zuschauern an allen drei Veranstaltungstagen wurde das 34. ADAC Supercross in Dortmund am vergangenen Wochenende zum Erfolg. Doch nicht nur die Veranstalter hatten Grund zur Freude, sondern auch das KMP-Honda-Repsol-Racing Team, das in etwas abgewandelter Formation am vierten und letzten Rennwochenende des ADAC Supercross Cup zahlreiche Höhepunkte feierte.

Kevin Ballanger war neu zum Team hinzugestoßen und hielt die KMP-Honda-Repsol-Racing-Fahnen in der SX1-Klasse hoch. Der schnelle Franzose konnte sich nicht nur an allen drei Tagen für das Halbfinale qualifizieren, sondern meisterte diese Hürde am Freitag und am Sonntag mit starken Leistungen in den Qualifikationsläufen sogar direkt. Er hielt sich unter dem stark umkämpften Feld an allen drei Tagen konstant unter den besten Sechs und verpasste den Finaleizug jeweils nur haarscharf.

In der SX2-Klasse hatte das KMP-Honda-Repsol-Racing Team erneut auf Joel Anton Costas gesetzt, der im Laufe der Supercross-Saison starke Fortschritte zeigte und diese zum Finale in Dortmund noch einmal perfektionieren konnte. Der Spanier konnte sich an allen drei Veranstaltungstagen für die Finalrennen qualifizieren und steigerte seine Resultate sukzessive. Am Samstag landete er bereits in beiden Rennen in den Top-10, bevor er dem KMP-Honda-Repsol-Racing Team am Samstag einen Sieg im Qualifikationsrennen bescherte und die Saison mit einem tollen achten und einem starken fünften Platz in den Rennen abschloss.

Dazu stieß in Dortmund Lorenzo Camporese. Der Italiener griff neben Anton Costas in der SX2-Klasse an und debütierte mit Bravour. Auch er konnte sich an allen drei Tagen nahezu mühelos für die Finalrennen qualifizieren.

Mit zwei sechsten Plätzen punktete er bereits am Freitag kräftig, bevor er am Samstag einen sechsten und einen elften Rang in den Rennen einfuhr. Am Sonntag toppte Camporese seine bisherigen Ergebnisse noch einmal und fuhr nach einem hervorragenden zweiten Platz im Qualifying zum vierten Rang im Rennen, womit er das Podium nur knapp verpasste.

Das KMP-Honda-Repsol-Racing Team konzentriert sich nach erfolgreichem Abschluss der Indoor-Saison wieder komplett auf die ADAC MX Masters Saison 2017. Jeremy Delince und Kevin Fors aus Belgien bleiben dem Team rund um Teamchef Alex Karg erhalten und werden zusammen mit dem deutschen MX-Talent Lars Reuther in der 450ccm Klasse an den Start gehen. Mit Enzo Steffen (Schweiz), Joel Anton Costas (Spanien) und Pascal Jungmann (Deutschland) stellt die Crew auch im ADAC MX Youngster Cup eine schlagkräftige Formation. Im ADAC MX Junior Cup treten Marlon Schmidt, Fabian Kling und Keanu Alm für das KMP-Honda-Repsol-Racing Team an.

 

Stimmen

 

Kevin Ballanger: „Mein Wochenende beim Supercross in Dortmund verlief gut. Ich habe das KMP-Honda-Repsol-Racing Team kennengelernt: ein tolles Team mit wunderbaren Leuten. Ich konnte mich schnell an die 450er CRF gewöhnen, die richtig stark und gut vorbereitet war. An allen drei Abenden habe ich es ins Halbfinale geschafft. Ich nehme sehr gute Erfahrungen von diesem Wochenende mit und möchte mich beim ganzen KMP-Honda-Repsol-Racing Team für diese tolle Möglichkeit bedanken.“

Joel Anton Costas: „Dieses Wochenende in Dortmund war nicht leicht, nachdem ich mich zuvor verletzt hatte und noch nicht wieder 100 Prozent fit war. Ich konnte mich an allen drei Tagen problemlos qualifizieren, obwohl es mir zuvor an Trainingszeit gefehlt hat und sich das auch ein bisschen bemerkbar machte. Am ersten Tag konnte ich nicht so gute Ergebnisse einfahren, aber schon am zweiten Tag ging es besser und am Sonntag noch viel besser. Das beste Ergebnis des ganzen Wochenendes war ein fünfter Platz im zweiten Rennen am Sonntag. Ich freue mich sehr, dass ich für 2017 einen Vertrag mit dem KMP-Honda-Repsol-Racing Team unterschrieben habe.“

 

Lorenzo Camporese: „Ich bin mir sicher, dass ich noch bessere Ergebnisse hätte liefern können. Am Freitagabend bin ich im Rennen die schnellste Rundenzeit von allen gefahren. Leider war mein Start nicht so gut und schließlich war auch alles total neu für mich. Das Motorrad war wunderbar und das ganze KMP-Honda-Repsol-Racing Team war super nett und hat mich toll aufgenommen. Ich bin wirklich glücklich, dass ich mit diesen Leuten arbeiten konnte. Vielen Dank!“

 

Teamchef Alex Karg: „Kevin war super. Er hatte das Tempo der vorderen Gruppe und fuhr technisch sehr sauber. Sein Start war immer ausschlaggebend, wodurch er nicht noch weiter nach vorn kommen konnte. Wir haben uns super verstanden und hatten ein sehr schönes Wochenende zusammen. Mit Joel haben wir erst einmal einen Vertrag unterschrieben. Er fährt 2017 die ADAC MX Youngster Klasse, in der spanischen Meisterschaft und der Europameisterschaft für uns. Joel war am Wochenende super gut. Fahrerisch hat er wirklich geglänzt. Mit etwas mehr Glück wäre er auch auf dem Podium gelandet, das Tempo dazu hatte er und er konnte sich jeden Tag steigern. Lorenzo war mega happy und total verblüfft, wie professionell unser Team ist. Er will auch nächstes Jahr wieder fahren und wir sind ehrlich gesagt von seiner starken Leistung sehr überrascht gewesen und können uns das gut vorstellen. In Dortmund haben wir Kevin (Fors) nicht fahren lassen, damit sein Verletzungsrisiko für die Outdoor-Saison möglichst gering ist. Gleichzeitig bereiten wir diese schon vor und freuen uns sehr darauf. Wir haben den Abschluss in Dortmund gut hinbekommen, konnten insgesamt eine starke Vorstellung abliefern und alle sind glücklich nach Hause gefahren.“

PM SX Supercross Chemnitz 2016

Starker Auftritt von KMP-Honda-Repsol-Racing zum Supercross in Chemnitzsponsoren pm

Alle vier Piloten des KMP-Honda-Repsol-Racing Teams lieferten zur dritten SX-Runde in Chemnitz eine starke Performance ab und zeigten eine deutliche Steigerung.

Nach einem schwierigen zweiten Rennwochenende in München reiste das KMP-Honda-Repsol-Racing Team weiter zur dritten Runde des ADAC SX Cup 2016/2017 nach Chemnitz. In der Messehalle lieferten alle vier Piloten eine starke Leistung ab und verabschiedeten sich stilvoll in die Weihnachtspause. Am zweiten Wochenende im Januar (13. bis 15. 01.2017) findet das vierte und letzte Rennwochenende der Serie in Dortmund statt.

Mit einem sechsten Platz im Vorlauf konnte sich Zack Williams am Freitag direkt für das Halbfinale qualifizieren. Nach den ersten vier Runden des Laufes lag der Amerikaner auf dem elften Rang und arbeitete sich bis zum Rennende noch auf Platz zehn nach vorne. Diese Position fuhr er auch im Hoffnungslauf danach ein. Am Samstag kam Williams im Vorlauf auf Position acht ins Ziel, musste daher in den Hoffnungslauf und schrammte mit Position sechs nur knapp an einer weiteren Qualifikation zum Halbfinale vorbei.

Kevin Fors hatte im ersten SX1-Vorlauf am Freitag Pech und landete lediglich auf dem dritten Platz. Im Hoffnungslauf gab der Belgier alles, kam mit Position zehn aber nicht weiter ins Halbfinale. Am Samstag zeigte Fors eine deutliche Steigerung. Mit Platz sieben im Vorlauf hätte er sich um ein Haar direkt für das Halbfinale qualifiziert, denn die Top-6 kamen weiter. Daraufhin musste er erneut in den Hoffnungslauf, den er auf dem achten Rang abschloss.

Mit der zweitschnellsten Qualifying-Zeit sicherte sich Joel Anton Costas schon am Freitag direkt das Ticket zur Rennteilnahme am Abend. Der Spanier verlor im ersten Rennen etwas Zeit durch den Sturz einiger Konkurrenten, fuhr aber wieder nach vorn und kämpfte hart um den vierten Platz. Nach einem Sturz in der letzten Runde konnte er nur noch den sechsten Rang retten. Im zweiten Rennen nahm der schnelle Spanier den siebten Platz mit nach Hause. Am Samstag qualifizierte er sich erneut mit der zweitschnellsten Zeit direkt für beide Finalläufe der SX2-Klasse, stürzte aber kurz nach seiner schnellsten Runde und biss sich danach mit starken Schmerzen durch beide Rennen, die er auf Position acht und zehn abschloss.

Filippo Bonazzi zeigte eine ebenso deutliche Leistungssteigerung am dritten Rennwochenende. Obwohl er die Finalläufe am Freitag nach zwei Stürzen im Qualifikationsrennen knapp verpasste, zeigte Bonazzi mehrheitlich saubere Runden, viel Vertrauen und ein starkes Tempo. Am Samstag hatte der Italiener im Qualifikationsrennen erneut Pech. Er sprang beim Triple zu kurz und schlug heftig auf dem Lehmboden auf, wobei er sich das rechte Handgelenk brach und sein Wochenende frühzeitig als beendet erklären musste.

Zack Williams: „Dieses Wochenende in Chemnitz lief es ganz ok für mich. Mein Ziel ist es, in den Hauptrennen zu fahren, aber wir haben es zumindest einmal ins Halbfinale geschafft. Das war also ein Schritt in die richtige Richtung. Ich freue mich jetzt, nach Amerika zurückzureisen und für Dortmund noch mehr zu trainieren. Es war schwierig, vor der Saison zu fahren, denn wir hatten schlechtes Wetter und ich bin überzeugt, dass mehr Training genau das ist, was ich brauche. Die Erfahrung hier in Deutschland zu fahren ist toll und ich danke dem ganzen KMP-Honda-Repsol-Racing Team sehr dafür. Ich habe mich hier sehr willkommen gefühlt und das macht eine Menge aus. Mein Ziel ist es, in Dortmund schnell und zuversichtlich zurückzukommen!“

Kevin Fors: „Am Freitag war ich ein bisschen überrascht von der Strecke und war mir nicht sicher, wie es sein würde, darauf zu fahren. Im Training bin ich wirklich ruhig gefahren, um herauszufinden, wo die besten Linien sind und um ein Gefühl für die Strecke zu bekommen. Im Zeittraining war es ähnlich. Ich kam nicht auf eine gute Zeit und war enttäuscht. Im Rennen fühlte ich mich besser, war aber nicht gut genug. Ich wusste, dass ich im Waschbrett schneller sein muss. Aber ich hatte schon ein besseres Gefühl als am Morgen. Am Samstag bin ich direkt nach dem Aufstehen zur Strecke gefahren, denn die Veranstalter hatten sie etwas verändert. Schon nach dem Training fühlte ich mich zuversichtlicher. Im Rennen habe ich meinen Start etwas vermasselt und versuchte mich nach und nach wieder weiter nach vorne zu fahren. Damit war ich ganz zufrieden. Im Last-Chance-Rennen war ich bereit anzugreifen, aber ich kollidierte mit einigen anderen Fahrern und damit war das Rennen gelaufen. Ich bin noch einmal losgefahren und habe versucht aufzuholen, aber bei so wenig Runden ist das nicht leicht. Es tut mir Leid für unser Team, aber ich war schon glücklicher mit meinen Leistungen. Ich möchte Alex und Ronny und dem Rest des Teams danken, dass sie mir an den Rennwochenenden Ratschläge erteilt und in mich vertraut haben. Nicht nur in den letzten Rennen, sondern das ganze Jahr über. Jetzt ist es Zeit für etwas Urlaub und wir fahren nach Spanien, um uns dort für die nächste Outdoor-Saison vorzubereiten.“

Joel Anton Costas: „Wir haben den Freitag mit Platz zwei und damit einer direkten Qualifikation für die Finalrennen begonnen. Im ersten Rennen lag ich auf Position vier, bin aber gestürzt und landete dann auf Platz sechs. Nach dem Sturz fuhr ich im zweiten Rennen auf Position sieben. Auch am Samstag konnte ich mich mit einer guten Rundenzeit und Platz zwei direkt für das Abendprogramm qualifizieren, aber noch im Qualifying-Training bin ich heftig gestürzt und war mir nicht mehr sicher, ob ich überhaupt die beiden Finalrennen starten könnte. Mit Tape an meinen Füßen und starken Schmerzen konnte ich aber starten und fuhr den achten und den zehnten Rang nach Hause. Allgemein war ich an diesen beiden Tagen wirklich zufrieden mit meinem Rhythmus und meinem Tempo. Jetzt brauchen wir für Dortmund nur noch etwas mehr Glück.“

Filippo Bonazzi: „Chemnitz wir ein wirklich schwieriges Rennwochenende für mich. Zu Beginn am Freitag hatte ich mit der Strecke Probleme, aber ich konnte mich dann verbessern und wurde im Zeittraining Vierter. Im Qualifikationsrennen habe ich zwei Fehler gemacht und bin ziemlich heftig gestürzt und konnte das Rennen nicht beenden. Am zweiten Tag versuchte ich mit etwas Schmerzen mein Bestes zu geben. Ich wurde erneut Vierter in meiner Quali-Gruppe und im Qualifikationsrennen geschah das Gleiche wie am Freitag: ich sprang den Triple zu kurz und brach mir das Handgelenk. Ich werde mich diesen Donnerstag operieren lassen und kann hoffentlich schon sehr bald wieder fahren. Ich möchte dem KMP-Honda-Repsol-Racing Team sehr danken für die tolle Chance, die sie mir geboten haben und ich möchte mich dafür entschuldigen, dass es leider so ausging. Ich hoffe, dass ich eine weitere Chance bekomme, denn das Team ist großartig und die Leute sind wunderbar, arbeiten hart und versuchen dir immer bei allem zu helfen. Danke.“

Alex Karg, Teamchef: „Dieses Wochenende war wesentlich besser als die vorhergehenden. Alle Piloten waren in Chemnitz besser als in Stuttgart und München. Zack ist nicht ganz so gut in Fahrt gekommen, konnte aber trotzdem bessere Ergebnisse holen. Kevin ist richtig gut gefahren und hat ein tolles Tempo gezeigt. Wichtig für ihn war es, sich mit dem Kurvenspeed beim Supercross bekannt zu machen, um noch besser für die nächste Outdoor-Saison gerüstet zu sein. Weil das Verletzungsrisiko zu hoch ist, fährt er in Dortmund nicht. Dennoch konnte er gute Erfahrungen beim Supercross sammeln und hat alles sehr kontrolliert und souverän abgeliefert. Joel war super gut und lag in den Qualifyings immer nur knapp hinter Stephan Büttner. Nach seinem Sturz im Zeittraining tat ihm alles weh, er ist wirklich heftig eingeschlagen, hat sich aber durchgebissen und alles gegeben. Die Rennergebnisse sind durch die Schmerzen natürlich nicht so gut gewesen, wie erhofft, aber dennoch hat er unglaublichen Biss und eine beeindruckende Leistung gezeigt. Auch Filippo war super unterwegs. Er lag in seiner Qualifikationsgruppe immer in den Top-5, also viel besser als zuvor. Er war wirklich gut und hat sich von den kleineren Kombinationen bis zu den großen Sprüngen nach vorne gearbeitet und ein starkes Tempo gezeigt. Er hat Selbstvertrauen und Spaß gezeigt, bis zu dem Zeitpunkt als er am großen Triple gestürzt ist und sich das Handgelenk brach. Das ist sehr traurig, denn sein Wochenende war bis dato wirklich positiv. Er hätte es wirklich verdient, in den Finalrennen zu fahren.“

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